Landfrauenverein Dörflingen

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 Vereinsgeschichte

Wie andere Sektionen auch, entsprang die Gründung des Vereins 1929 aus der Not- der Rezession. Als zweite Armee wirkten die Frauen im Stillen. Sie verkauften Eier und organisierten Heim und Hof Gewinne bringend. Die Stadtfrauen unterstützten die Frauen vom Land darin, dass sie die anfallende Flickwäsche in Stand stellten und diese wieder an die Landfrauen zurück schickten. Die Landfrauen zahlten in Naturalien, vorwiegend mit Gemüse und Früchten. Es war ein gegenseitiges Geben und Nehmen - was ja bekanntlich bis heute noch Gültigkeit hat. Nach dem 2. Weltkrieg war die Selbstversorgung das vorrangige Thema. Lebensmittel waren damals knapp, doch der Landfrauenverein ging mit der Zeit und es ging wieder aufwärts.In den Siebzigern wagte sich der Verein auch auf das politische Parkett. Erfolgreich wehrten sich die Dörflinger Frauen gegen die Autobahn E70, welche von Singen her kommend über Dörflingen nach dem Schaaren geführt werden sollte.Der Bau der Turnhalle ermöglichte es dem Verein nun fortan eine Kaffeestube an der Chilbi zu führen und die Vereinskasse aufzustocken. Nie aber wurde in der Geschichte des Vereins das Engagement für andere aus den Augen verloren. Aus dem Erlös der Kaffeestube geht bis in die Gegenwart ein stolzer Batzen an eine gemeinnützige Institution.

Heute steht die dörfliche Gemeinschaft im Vordergrund. Ein Verein von Frauen, für Frauen. Waren gestern noch Back- und Nähkurse in der Not gefragt, so sind es heute Computerkurse und handwerkliche Aktivitäten.

Die Zeiten ändern sich - der Verein geht mit der Zeit, bleibt am Puls der Zeit…selbstverständlich und selbstbewusst!


 

01.02.2013